Inhaltsverzeichnis
- Die Wechseljahre – 10 wertvolle Tipps, wie man sie am besten überstehen kann
- Was sind die Wechseljahre ?
- Was passiert in den Wechseljahren mit dem Körper`
- Welche Strategien dir helfen können, die Wechseljahre besser zu überstehen
- Häufige Fragen zu den Wechseljahren – und die Antworten dazu
- Fazit: Nutze die Wechseljahre für eine kraftvolle Transformation
Die Wechseljahre – 10 wertvolle Tipps, wie man sie am besten überstehen kann
Kaum jemand spricht darüber. Aber wusstest du, dass ca. 80% während der Wechseljahre unter körperlichen oder auch psychischen Beschwerden leiden ?
Viellicht kommt dir das ja auch bekannt vor ?
- du bist ständig gereizt und schlecht gelaunt – ohne ersichtlichen Grund
- du nimmst plötzlich zu – obwohl du nicht mehr gegessen hast als vorher
- du kannst nachts schlecht schlafen – obwohl du müde bist
Keine Angst – du bist damit nicht alleine. Du befindest dich, wie Millionen andere Frauen auf der ganzen Welt auch – in den Wechseljahren. Diese sind eine der größten Umbruchsphasen für Frauen.
Wenn du gerne mehr darüber erfahren möchtest, was genau mit deinem Körper während der Wechseljahre passiert und wie du dich wieder wohl fühlen kannst – vor allem mit deinem Gewicht – dann lies jetzt unbedingt diesen Artikel weiter.
In diesem Artikel werde ich dich schonungslos über die Wechseljahre aufklären. Ich schreibe ehrlich über Fakten, Gefühle und vor allem auch über Lösungen für dich.
Was sind die Wechseljahre ?
Vereinfacht gesagt, sind die Wechseljahre die Zeit des Wandels vom fruchtbaren zum unfruchtbaren Zustand der Frauen. Der Prozess beginnt schleichend, meistens zwischen Anfang der 40er und dem 50. Lebensjahr.
Man kann die Wechseljahre in 3 Phasen unterteilen. Diese sind:
- Prämenopause: dies bezeichnet die ersten hormonellen Schwankungen, oft ab Mitte 40
- Perimenopause: hier folgen meist stärkere Symptome oder Zyklusbeschwerden
- Postmenopause: diese folgt ab dem Zeitpunkt, an dem die Regelblutung 12 Monate lang ausbleibt.
Schuld an der Misere sind die Hormone Östrogen und Progesteron, die nun rückläufig vom Körper produziert werden und die nicht nur die Fruchtbarkeit, sondern noch viele weitere Funktionen in unserem Körper steuern.
Was passiert in den Wechseljahren mit dem Körper`
Fallen diese beiden wichtigen Hormone weg, herrscht auf einmal das Chaos in unserem Körper. Die unschönen Folgen sind:
- nervige Hitzewallungen und Schweißausbrüche
- Einschlafprobleme und häufiges Aufwachen
- erhöhte Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen
- höheres Gewicht trotz gleichbleibender Ernährung
- Muskelverspannungen und Gelenkschmerzen
- Konzentrationsprobleme und Vergesslichkeit
- Schwindel und Herzrasen
- Innere Unruhe und Angstzustände
Natürlich trifft nicht jedes Problem auf jede Frau in den Wechseljahren zu. Aber vielleicht hast auch du das eine oder andere auch schon bei dir bemerkt.
Im Extremfall fühlst du dich gar nicht mehr wie du selbst. Fakt ist also: Die Wechseljahre können eine sehr herausfordernde und belastende Zeit sein.
Außenstehende Personen, die nicht von den Problemen der Wechseljahre betroffen sind, zeigen leider oft mangelndes oder fehlendes Verständnis.

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Welche Strategien dir helfen können, die Wechseljahre besser zu überstehen
- Informiere dich ausführlich über die Wechseljahre und die damit verbundenen Änderungen in deinem Körper. Je besser du die Vorgänge verstehst, desto besser kannst du darauf reagieren.
- Passe deine Ernährung an. Mit gewissen Lebensmitteln kannst du deine Beschwerden in den Wechseljahren lindern. Diese sind z.B. Leinsamen und Soja (pflanzliche Phytoöstrogene). Weniger weißes Mehl und Zucker (diese fördern Entzündungen im Körper), mehr Omega3-Fettsäuren für Haut, Nerven und deine Hormonbalance. Achte außerdem auf ausreichend Vitamin D, Magnesium und Vitamin B
- Mehr Bewegung im Alltag. Sanfte Bewegung wie z.B. Spaziergänge, Yoga oder Pilates. Evtl. auch Krafttraining, um Muskelabbau und Fettzunahme entgegenzuwirken. Bewegung wirkst sich auch positiv auf deine Stimmung aus.
- Bleibe achtsam und gib dem Stress keine Chance. Baue Meditationen und Atemübungen in deinen Alltag ein. Lass dich nicht zu sehr vereinnahmen. Du darfst auch mal „nein“ sagen. Stelle keine überhöhten Erwartungen an dich selbst.
- Achte auf guten Schlaf. Versuche einen festen Schlafrhythmus zu finden und diesen auch einzuhalten. Baue gerne Abendrituale ein, um abzuschalten. Reduziere ab dem Nachmittag deinen Koffeinkonsum. Falls nötig, nutze pflanzliche Mittel wie Baldrian oder Melatonin um gut einzuschlafen.
- Pflanzliche Helfer & Hormone für die Wechseljahre. Nutze zur Unterstützung bei Beschwerden gerne Mönchspfeffer, Rotklee und Traubensilberkerze. Evtl. kann dir auch eine Hormontherapie helfen. Sprich dazu gerne mit deiner Frauenärztin. Als Alternative kannst du auch bioidentische Hormone nutzen.
- Schäm dich nicht für Intimprobleme. Verlust der Libido oder Trockenheit der Scheide sind in dieser Phase normal. Sprich darüber. Hormoncreme oder Gleitgel können dir helfen.
- Sprich mit deinem Partner. Rede über die Veränderungen in deinem Körper mit deinem Partner. Auch über deine Bedürfnisse und ggf. Ängste. Nur so kann er dich verstehen und dich unterstützen.
- Passe deine Routinen ggf. an. Priorisiere deine eigenen Bedürfnisse . Gönne dir Auszeiten und ausreichende Pausen. Nimm dich wichtig, das ist kein Egoismus.
- Siehe die Wechseljahre als Chance an. Finde dich neu. Werde klarer und mutiger. Vielleicht werden die Jahre nach dem Hormonsturm ja die besten deines Lebens.
Häufige Fragen zu den Wechseljahren – und die Antworten dazu
Wie lange dauern die Wechseljahre ?
Zwischen 5 und 15 Jahren kann die gesamte Phase anhalten. Die meisten Probleme treten in der Perimenopause (ca. 45. – 52. Lebensjahr) auf.
Kann die Pille gegen Beschwerden in den Wechseljahren helfen ?
Um die Symptome abzumildern, kann sie helfen. Besser wäre jedoch eine gezielte und auf deine Situation abgestimmte Hormontherapie.
Bin ich trotz Periode schon in den Wechseljahren ?
Ja, das kann passieren. Erste hormonelle Schwankungen können bereits auftreten – auch bei einem regelmäßigen Zyklus.
Welche Medikamente gibt es gegen die Beschwerden in den Wechseljahren?
Es gibt viele Mittel, um die Beschwerden zu lindern, teils aus pflanzlich. Sprich mit deiner Frauenärztin darüber, was dir in deiner Situation am besten helfen kann.
Was kann ich bei Verstimmungen oder Depressionen tun ?
Wenn dein Stimmungstief nicht nur kurzfristig, sondern langanhaltend ist, sprich darüber bitte mit einem Therapeuten oder deinem Hausarzt. Hormonmangel kann Verstimmungen und Depressionen verstärken. Nimm dies bitte ernst und steuere ggf. dagegen.
Fazit: Nutze die Wechseljahre für eine kraftvolle Transformation
Die Wechseljahre können dein bisheriges Leben gehörig auf den Kopf stellen. Stelle dich den neuen Herausforderungen und hol dir Unterstützung wenn du sie benötigst.
Lass dich von den Veränderungen in deinem Körper nicht verunsichern. Denk daran, dass diese Phase deines Lebens wieder vorübergeht und sorge gut für dich.
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